TIPS - SCHNUPFEN< zurück
Ein lästiges Problem nicht nur in der kalten Jahreszeit ist der Schnupfen. Jeder hat ihn mal erlebt und kennt dieSymptome der behinderten Nasenatmung:
- Atembehinderung, oft verbunden mit dem Gefühl von Atemnot (besonders bei jungen Kindern)
- Schlechter Schlaf, dadurch Müdigkeit und Aabgeschlagenheit am Tag
- Kopfdruck oder Kopfschmerz
- Morgendlich trockener Mund
Die Liste der Probleme erscheint endlos. Aber was ist eigentlich Schnupfen? Schnupfen ist die Entzündung der Nasenschleimhaut, medizinisch 'Rhinitis' genannt. Und Entzündung bedeutet an allen Organen: Schwellung, Rötung, Überwärmung und Sekretion. Je nach Ausprägung unterscheidet man zwei Formen einer Rhinitis:
- Fließschnupfen: die Nase 'läuft'
- Stockschnupfen: die Nase 'ist zu', schnäuzen bringt nichtweiter
Schnupfen wird oft 'Erkältung' genannt. Das ist manchmal korrekt, oft aber nicht. Denn nach außen hin gleichartiger Schnupfen kann sehr viele Ursachen haben:
- Infektion ('Erkältung')
- Allergie: 'Heuschnupfen', aber auch Allergien gegen Milben oder Nahrungsmittel können Schnupfen auslösen
- Chronischer Schnupfen in der Folge von Infektionen
- Adenoide Vegetationen: sog. Polypen im Kindesalter
- Echte Polypen und andere Tumoren (eher bei Erwachsenen)
- Andere Ursachen wie hormoneller Schnupfen (honeymoon rhinitis)
Muss Schnupfen behandelt werden? Der Erkältungsschnupfen lässt sich nicht behandeln. Er nimmt seinen Verlauf über fünf bis sieben Tage und klingt danach ab. Während dieser Zeit kann man belästigende Symptome beseitigen durch:
- Abschwellende Nasentropfen: diese machen die Nasenatmung für wenige Stunden freier, trocknen jedoch die Schleimhäute aus. Die Anwendung dieser Tropfen (wie Otriven®, Olynth®) sollte sich auf max. drei bis fünf Tage bes